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Rückruf und Schleppleine: sicher gemeinsam üben

So unterstützt eine Schleppleine das Rückruftraining, welche Handhabung wichtig ist und warum gute Belohnung zum Aufbau gehört.

Geprüft am 2026-09-05

Ein zuverlässiger Rückruf entsteht nicht dadurch, dass ein Signal möglichst oft wiederholt wird. Der Hund muss lernen, dass Reagieren möglich, lohnend und auch unter Ablenkung gut geübt ist.

Wozu die Schleppleine dient

Die Schleppleine sichert den Hund, während ihr schrittweise mehr Abstand und Ablenkung trainiert. Sie ist kein Werkzeug zum Heranziehen. Am gut sitzenden Geschirr geführt, verhindert sie, dass ein noch unsicherer Rückruf ständig ohne Konsequenz bleibt.

Ein fairer Aufbau

  • Beginnt in einer Umgebung, in der euer Hund ansprechbar ist.
  • Ruft nur, wenn ihr die Chance auf eine gute Reaktion realistisch einschätzen könnt.
  • Belohnt so, wie es für euren Hund in diesem Moment wirklich wertvoll ist.
  • Gebt nach dem Rückruf häufig wieder Umwelt frei, damit Kommen nicht immer das Ende von Spaß bedeutet.
  • Steigert Ablenkung, Entfernung und Dauer nicht gleichzeitig.

Sicherheit bei der Handhabung

Eine lange Leine kann hohe Kräfte entwickeln. Sie gehört nicht um Hand oder Körper gewickelt. Geeignete Handschuhe, freie Wege und ein zum Hund passendes Material reduzieren Risiken. Rollleinen und Schleppleinen erfüllen unterschiedliche Zwecke und sollten nicht gleichgesetzt werden.

Wenn es nicht vorangeht

Oft ist nicht der Hund „stur“, sondern der Trainingsschritt zu schwer oder die Belohnung in dieser Situation zu schwach. Ein Rückruf- oder Einzeltraining kann helfen, Timing, Umgebung und Motivation gemeinsam anzuschauen.